DGNB Biodiversitätsfördernde Außenräume
Das System bewertet die Außenräume eines Gebäudes oder Quartiers und weist nach, dass dort tatsächlich Lebensräume entstehen. Für reportingpflichtige Unternehmen ist es der belegbare Teil einer Biodiversitätsstrategie.

Das System auf einen Blick
Prüfstelle: DGNB-Konformitätsprüfung

Einordnung
Ziel ist es, die Biodiversität am Standort zu fördern und natürliche Lebensräume zu erhalten. Bewertet werden unter anderem die Artenvielfalt, die Auswahl und Vernetzung heimischer Pflanzenarten, der Schutz des lokalen Wasserhaushalts, die Bodenfunktionen, die Anbindung an bestehende Grünflächen, der Grad der Flächenversiegelung und eine naturnahe Gestaltung.
Zum DGNB-System für Quartiere gibt es Schnittstellen, beide Verfahren lassen sich verbinden.
In Euro lässt sich der Nutzen nicht beziffern. Der Druck kommt aus dem Reporting.
Berichtspflicht nach CSRD
EU-Taxonomie und GRESB
Gesetzlicher Rahmen
Akzeptanz im Markt

Wann ein anderes System besser passt
Das System befindet sich in der Erstanwendungsphase, von einem Marktstandard lässt sich noch nicht sprechen. Wer heute ein breit anerkanntes Zertifikat für das gesamte Gebäude oder Quartier braucht, findet es in den größeren DGNB-Systemen, in die sich die Außenräume einfügen.
Der Weg zum Zertifikat
Projekt-Check
Strategie
Maßnahmen
Zertifikat
Dauer
Bis zur Einreichung
Bis zum Zertifikat nach Einreichung
Die Dokumentation für Phase D reichen Sie zwölf Monate nach Fertigstellung der Außenanlagen ein.
Was wir übernehmen
Häufig gestellte Fragen
Ist der Aufwand mit einer Gebäudezertifizierung vergleichbar?
Nein. Die Zahl der Kriterien und der Betrachtungsumfang sind deutlich geringer. Was die Umsetzung kostet, hängt vom Bestand, von den genehmigungsrechtlichen Vorgaben und von der Grundstücksgröße ab.
Wie schätzen Sie die Marktakzeptanz ein?
Das Verfahren ist neu und steht in der Erstanwendungsphase, von einer Marktdurchdringung lässt sich noch nicht sprechen. In Gesprächen mit reportingpflichtigen Unternehmen erleben wir hohe Akzeptanz, weil Biodiversität mittelfristig als wichtiger Stabilisator für den Klimaschutz bewertet wird.
Warum ist das erste Zertifikat nur ein Jahr gültig?
Weil die Qualität von Außenräumen ganz wesentlich an der Anwuchs- und Unterhaltspflege hängt. Ohne diese Pflege bleiben Planung und Umsetzung nicht dauerhaft, deshalb bewertet das System den Betrieb im Turnus mit.
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