DGNB Innenräume
Das System bewertet Innenausbauten unabhängig vom Gesamtgebäude. Damit lässt sich eine einzelne Mietfläche zertifizieren, auch wenn das Basisgebäude kein Zertifikat trägt.

Das System auf einen Blick
Prüfstelle: DGNB-Konformitätsprüfung

Einordnung
Bewertet werden Nachhaltigkeit, Gesundheit und Nutzerqualität eines Innenausbaus. Im Fokus stehen das Raumklima, die Materialökologie, der Komfort, die Ressourceneffizienz und die Wirtschaftlichkeit der ausgebauten Flächen.
Weil das System vom Gesamtgebäude absieht, können Sie Ihre Fläche zertifizieren lassen, ohne dass Eigentümer:in oder Vermieter:in ein eigenes Verfahren führen. Bewertet wird das, was Sie im Ausbau tatsächlich in der Hand haben.
Der Nutzen liegt hier weniger im Objektwert als in dem, was Ihre Fläche über Sie als Arbeitgeber:in aussagt.
Mitarbeiterbindung
Außenwirkung
Unabhängig vom Gebäude
Vermietbarkeit

Wann ein anderes System besser passt
Tragwerk und Rohbau, Gebäudehülle, primäre Gebäudetechnik und die Energieeffizienz des Gesamtgebäudes bleiben in diesem Verfahren unbewertet. Wenn Sie über diese Themen eine Aussage brauchen, etwa gegenüber Finanzierern oder Käufer:innen, führt der Weg über die DGNB-Systeme für Gebäude.
Der Weg zum Zertifikat
Projekt-Check
Strategie
Maßnahmen
Zertifikat
Dauer
Bis zur Einreichung
Bis zum Zertifikat nach Einreichung der Dokumentation
Was wir übernehmen
Häufig gestellte Fragen
Müssen wir Eigentümer:in oder Vermieter:in in das Verfahren einbeziehen?
Nein, hilfreich ist es trotzdem. Eine Ausnahme gibt es, wenn der Grundausbau der Fläche laut Mietvertrag bei der Vermieterseite liegt. Dann gehören die Anforderungen an Akustik, Materialökologie und weitere Themen als Vorgabe in den Mietvertrag. Übernehmen Sie die Fläche estrichfertig, liegt die Umsetzung allein bei Ihnen.
Was unterscheidet dieses System von einer Gebäudezertifizierung?
Tragwerk und Rohbau, Gebäudehülle, primäre Gebäudetechnik und die Energieeffizienz des Gesamtgebäudes werden nicht betrachtet. Bewertet werden Möbel und Ausstattung, technische Komponenten wie IT und die Ausstattung von Teeküchen, Pausen- und Konferenzbereichen sowie Innenraumqualitäten wie Akustik, Beleuchtung und Ergonomie, also das, was der Mieterausbau bestimmt.
Was ist erfahrungsgemäß am anspruchsvollsten?
Die Ökobilanz für das Mobiliar. Sie ist keine Mindestanforderung, sondern die Kür, und sie verlangt von den Herstellern eine Offenlegung der verwendeten Bestandteile nach Stoff und Masse. Hersteller von Systemmöbeln liefern das zu, Hersteller dekorativer Möbel eher nicht. Je homogener die Ausstattung, desto leichter gelingt der Nachweis.
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