Good Mobility

Ein Bewertungs- und Zertifizierungssystem für die Mobilität an und in Ihrer Immobilie – von Fußverkehr und Fahrrad über ÖPNV und Sharing bis zu Pkw, Logistik und Mobilitätsmanagement. Wir begleiten Sie als Auditor:innen und Berater:innen bis zur Vorlage des Zertifikats.

Projekt-Check anfragen
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Good Mobility

Das System auf einen Blick

Prägungen
Bronze · Silber · Gold · Platin
Anwendungsbereiche
Neubau- und Bestandsgebäude aller Nutzungsarten sowie Quartiersentwicklungen; besonders geeignet für Büro-, Gewerbe-, Wohn- und Mixed-Use-Projekte
Systemgeber
Good Mobility Standard e.V.
Prüfstelle
Good Mobility Council (GMC)
Einordnung

Einordnung

Das System bewertet die Qualität der Mobilitätsangebote an einer Immobilie oder in einem Quartier: Fußverkehr, Fahrrad, ÖPNV, Sharing, Pkw, Logistik und Mobilitätsmanagement. Bewertet wird immer im Kontext der lokalen Standort- und Infrastrukturbedingungen, nicht gegen einen abstrakten Idealzustand.

In der Praxis füllt das Verfahren eine Lücke. Die Planung endet häufig an der Baulinie oder mit den Fahrrad- und Pkw-Stellplätzen, die das Genehmigungsrecht fordert. Themen, die darüber hinausgehen, bleiben liegen, obwohl sie die Attraktivität eines Objekts spürbar mitbestimmen.

Erreichbarkeit entscheidet mit, ob eine Fläche vermietet wird

Ein messbarer Effekt in Euro pro Quadratmeter lässt sich für dieses System nicht seriös angeben. Die Argumente liegen woanders.

Erreichbarkeit als Standortargument

Die größten Vorteile entstehen bei Gewerbe- und Büroflächen, weil gute Erreichbarkeit die Attraktivität für Kund:innen und Mitarbeitende hebt.

Eigennutzer:innen von Büroimmobilien

Für Corporate Real Estate zahlt das Thema direkt auf Mitarbeiterzufriedenheit, Arbeitgeberattraktivität und Unternehmenskultur ein.

Bestandshalter hochwertiger Flächen

In Märkten mit steigendem Anspruch an Erreichbarkeit trägt das Zertifikat zur Differenzierung und zur Positionierung hochwertiger Büro- und Mixed-Use-Flächen bei.

Aufwand im Verhältnis zur Wirkung

Entlade- und Parkzonen auch für Food-Service und Lastenräder, Paketabgabestationen im Objekt, angstfreie Wegeführung, verständliche und bei Bedarf mehrsprachige Beschilderung: Der Umsetzungsaufwand ist gering, die Wirkung auf die Nutzung des Gebäudes hoch.
Wann ein anderes System besser passt

Wann ein anderes System besser passt

Als zukunftsweisendes Verfahren hat Good Mobility bereits renommierte Projektentwickler und Bestandshalter als Erstanwender überzeugt. Marktpräsenz und Verbreitung des Systems werden sich künftig weiter beweisen.

Das Verfahren ist keine holistische Nachhaltigkeitsbewertung einer Immobilie. Banken, Mieter und Käufer, die das fordern, greifen auf die Systeme der DGNB, BREEAM oder LEED zurück.

Der Weg zum Zertifikat

Projekt-Check

Standort- und Infrastrukturbedingungen aufnehmen, Prägung realistisch einordnen

Strategie

Maßnahmen priorisieren, Mobilitätskonzept festlegen

Maßnahmen

Planungsbegleitung bei der Umsetzung der geforderten Maßnahmen, Wegeführung und Abstimmung mit Anbietern

Zertifikat

Nachweisführung und Einreichung bis zur Prüfung durch den GMC

Dauer

Bis zur Einreichung

Eingereicht wird nach Umsetzung der angesetzten Maßnahmen. Im Bestand liegt der Zeitraum bei etwa 6 Monaten, beim Neubau bei bis zu 3 Jahren.
 
6 Monate bis 3 Jahre

Einreichung bis Zertifikat

Prüfzeit beim Good Mobility Council.
 
1-2 Monate

Was wir übernehmen

Auditierung über das gesamte Verfahren, begleitet durch vier Good Mobility Fellows im Team
Planungsbegleitung bei der Umsetzung der geforderten Maßnahmen
Konzepte für eine angstfreie Wegeführung
Abstimmung mit Sharing-Mobility-Anbietern
Abstimmung mit Anbietern von Buchungs- und Abrechnungssystemen
Koordination der Nachweise und Abstimmung mit dem GMC

Wir sind stolz auf unsere Kunden

Südkreuz Berlin

Berlin
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ca. 30.000
QM BGF
WELL Platin
System

Upper West

Kantstrasse 164, Berlin
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ca. 59.700
QM BGF
LEED O+M
System

Deutschlandhaus Hamburg

Valentinskamp Hamburg
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ca. 27.500
QM BGF
LEED BD+C: CS
System

Hermes Bluefield

Heilbronn, Mainz, Augsburg, Berlin-Südwest, Halle, Hamburg, Münster, Osnabrück
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ca. 10.700 / 12.700
QM BGF
DGNB NLO15
System

Tabakquartier

Am Tabakquartier, Bremen
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ca. 193.000
QM BGF
DGNB Silber + QNG Plus
System

Kaufmannshaus

Bleichenbrücke 10, Hamburg
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ca. 30.500
QM BGF
LEED O+M
System

Infinity Office Düsseldorf

Schwannstraße Düsseldorf
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ca. 23.000
QM BGF
DGNB NBV15.2
System

Häufig gestellte Fragen

Hat sich das System am Markt schon durchgesetzt?

Es ist ein vergleichsweise junges Verfahren. Die ersten Anwender sind allerdings renommierte Projektentwickler und Bestandshalter, deshalb rechnen wir mit einer weiteren Verbreitung.

Müssen wir zusätzliche Expert:innen einbinden?

Nein. Planungsbegleitung und Dokumentation übernehmen sogenannte Good Mobility Fellows. Vier Mitarbeitende bei ibak Hamburg haben diese Qualifikation.

Worin liegt aus Ihrer Sicht der größte Vorteil?

Die Themen, um die es hier geht, enden in der Praxis meist an der Baulinie oder mit den genehmigungsrechtlich geforderten Stellplätzen. Weichere Punkte, die für die Attraktivität eines Objekts wesentlich sind, werden selten ausreichend priorisiert: Entlade- und Parkzonen auch für Food-Service-Anbieter mit Lastenrädern und elektrischen Lieferfahrzeugen, Paketabgabestationen im Gebäude, angstfreie Wege, eine ansprechende und bei Bedarf mehrsprachige Beschilderung. Der Aufwand in der Umsetzung ist gering, die Wirkung auf die Nutzung hoch.