LEED ID+C Interior Design + Construction

Die Zertifizierung für Innenraumflächen, unabhängig vom Gesamtgebäude. Sie eignet sich, wenn Sie Flächen ausbauen oder umbauen und die Qualität des Arbeitsumfelds international vergleichbar belegen wollen.

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LEED ID + C hero visual

Das System auf einen Blick

Prägungen
Certified · Silver · Gold · Platinum
Anwendungsbereiche
Commercial Interiors · Retail + Hospitality
Systemgeber und Prüfstelle
Systemgeber: US Green Building Council (USGBC)

Prüfstelle: Green Business Certification Inc. (GBCI)
Gültigkeit
unbegrenzt
Einordnung Leed ID + C

Einordnung

Das Verfahren begleitet Planung und Ausführung von Innenraumflächen und bewertet sie unabhängig vom Gesamtgebäude. Im Fokus stehen die Komponenten, die der Ausbau tatsächlich beeinflusst: Möbel und Ausstattung, technische Komponenten wie IT und die Ausstattung von Teeküchen, Küchen, Pausenräumen und Konferenzbereichen, dazu Akustik, Beleuchtung und Ergonomie.

Tragwerk, Rohbau, Gebäudehülle, primäre Gebäudetechnik und die Energieeffizienz des Gesamtgebäudes bleiben außen vor. Das Ergebnis ist eine international vergleichbare Aussage über die Qualität der Fläche, gesund, ressourcenschonend und energieeffizient.

Qualität im Innenausbau, die sich nachweisen lässt

Vermarktung und Vermietung

Das Zertifikat belegt Nachhaltigkeits- und Qualitätsziele im Innenausbau, statt sie zu behaupten. Das hilft bei der Vermarktung der Fläche und erhöht ihre Attraktivität für Nutzer:innen.

Arbeitgebermarke

Sichtbar gemachte Qualität der Arbeitsumgebung wirkt nach innen wie nach außen.

Internationale Auswahlentscheidungen

Bei international tätigen Unternehmen kann ID+C das entscheidende Kriterium sein, wenn Standorte gegeneinander verglichen werden.

Ein Standard, den Sie an jedem Standort wiederholen können

Corporates setzen ID+C häufig als Konzernstandard ein, um weltweit dieselbe Flächenqualität sicherzustellen.

Unabhängig vom Gebäude

Sie brauchen weder eine Zertifizierung des Gesamtgebäudes noch zwingend die Mitwirkung der Eigentümerseite.
System Leed ID + C

Wann ein anderes System besser passt

Wenn Sie das Gebäude als Ganzes bewerten lassen wollen, reicht ID+C nicht. Tragwerk, Rohbau, Hülle, primäre Gebäudetechnik und die Energieeffizienz des Gesamtgebäudes bleiben unbewertet, dafür brauchen Sie eine Gebäudezertifizierung. Und wenn die Entscheidung allein über die Rendite fallen muss, wird dieses Verfahren sie nicht tragen, denn sein Wert liegt in der Außenwirkung und in der Bindung Ihrer Mitarbeitenden.

Der Weg zum Zertifikat

Projekt-Check

Passt ID+C zu Ihrer Fläche, welche Prägung ist realistisch, was regelt der Mietvertrag?

Strategie

Ziele, Prioritäten und Vorgaben für Ausbau und Ausstattung

Maßnahmen

Simulationen, Messungen, Ökobilanzen, Energy Modelling, Begleitung von Planung und Ausführung

Zertifikat

Nachweisführung bis zur Prüfung durch GBCI

Dauer

Bis zur Einreichung

je nach Ausbau-, Umbau- oder Sanierungsphase
6 Monate bis 1,5 Jahre

Einreichung bis Zertifikat

 
4-6 Monate

Was wir übernehmen

Auditierung über das gesamte Verfahren
Simulationen
Messungen
Ökobilanzen (LCA)
Energy Modelling
Materialökologische Prüfungen
Kommunikation mit dem Systemgeber, auf Englisch
Koordination der Nachweise und Abstimmung mit der Prüfstelle

Wir sind stolz auf unsere Kunden

Südkreuz Berlin

Berlin
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ca. 30.000
QM BGF
WELL Platin
System

Upper West

Kantstrasse 164, Berlin
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ca. 59.700
QM BGF
LEED O+M
System

Deutschlandhaus Hamburg

Valentinskamp Hamburg
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ca. 27.500
QM BGF
LEED BD+C: CS
System

Hermes Bluefield

Heilbronn, Mainz, Augsburg, Berlin-Südwest, Halle, Hamburg, Münster, Osnabrück
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ca. 10.700 / 12.700
QM BGF
DGNB NLO15
System

Tabakquartier

Am Tabakquartier, Bremen
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ca. 193.000
QM BGF
DGNB Silber + QNG Plus
System

Kaufmannshaus

Bleichenbrücke 10, Hamburg
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ca. 30.500
QM BGF
LEED O+M
System

Infinity Office Düsseldorf

Schwannstraße Düsseldorf
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ca. 23.000
QM BGF
DGNB NBV15.2
System

Häufig gestellte Fragen

Müssen wir Eigentümer:in oder Vermieter:in einbinden?

Nein. Hilfreich ist es, zwingend erforderlich nicht. Eine Ausnahme gibt es: Wenn die Vermieterseite laut Mietvertrag den Grundausbau der Fläche übernimmt, gehören die Anforderungen an Akustik, Materialökologie und Ähnliches als Vorgaben in den Mietvertrag. Übernehmen Sie die Fläche im estrichfertigen Zustand, liegt die Umsetzung allein bei Ihnen.

Worin unterscheidet sich die Innenraumzertifizierung von einer LEED-Gebäudezertifizierung?

Tragwerk und Rohbau, Gebäudehülle, primäre Gebäudetechnik und die Energieeffizienz des Gesamtgebäudes werden nicht betrachtet. Bewertet werden Möbel und Ausstattung, technische Komponenten wie IT und die Ausstattung von Teeküchen, Küchen, Pausenräumen und Konferenzbereichen sowie Akustik, Beleuchtung und Ergonomie, also genau das, was der Mieterausbau bestimmt.

Bereitet uns die Umsetzung US-amerikanischer Standards Schwierigkeiten?

Nein. Englischsprachige Dokumente nutzen wir nur in der Kommunikation mit dem Systemgeber oder wenn Sie Englisch als Vertragssprache festlegen. Ansonsten sprechen und schreiben wir mit Ihnen Deutsch. Für den europäischen Markt akzeptiert der Systemgeber bei vielen Kriterien deutsche und europäische Normen als Nachweis, die sogenannten Alternative Compliance Paths. Ausnahme ist das Energy Model, das nach ASHRAE-Standard aufzusetzen ist. Wir erstellen dieses Modell selbst und sind mit der Normung vertraut.